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Über Island - Wissenswertes

Hier erfahren Sie Wissenswertes über Land und Leute und das Klima in Island. Falls Sie sich für eine Reise nach Island entschlossen haben, sollten Sie sich unbedingt unsere Praxistipps, die Mietwageninformationen, so wie die Übernachtungsinfos und die empfohlene Reisecheckliste durchlesen. 

Zahlen & Fakten:

Hauptstadt: Reykjavík 
Regierung: Parlamentarische Demokratie 
Staatsreligion: evangelisch-lutheranisch 
Fläche: 103.125 km² 
Einwohner: ca. 350.000 
Amtssprache: Isländisch 
Häufigste Fremdsprachen: Englisch und Dänisch 
Währung: Isländische Krone (1 EUR = 123,9 ISK)
Zeitzone: Greenwich Mean Time
Islandkarte

Das Land

Die Nordatlantik-Insel Island misst etwa 103.000 km2 und liegt größtenteils rund 500 m über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung Hvannadalshnúkur ragt 2119 m auf und liegt in Europas größtem Gletscher Vatnajökull (8000 km2). Rund 11% der Insel sind von Gletschern bedeckt. Seine Lage auf dem mittelatlantischen Rücken macht Island zu einem Hot Spot vulkanischer und geothermischer Aktivität: Während der letzten beiden Jahrhunderte brachen 30 Vulkane aus, die nach der letzten Eiszeit entstanden, und das natürliche heiße Wasser versorgt den Großteil der Bevölkerung mit günstiger, umweltfreundlicher Heizenergie. Islands Strom dagegen stammt von den Flüssen - eine preiswerte, umweltfreundliche Energiequelle. Die Landschaft ist einerseits durch Vulkanismus geprägt, andererseits auch durch den Wasserreichtum. Es gibt zahlreiche Flüsse, Seen und Wasserfälle. Darunter ist mit dem Dettifoss der energiereichste Wasserfall Europas, gemessen am Wasservolumen pro Sekunde × Fallhöhe. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel bildet eine Periglazial-Wüste und ist nahezu unbewohnt. Die Küstenlinie, deren Länge 4970 km beträgt, ist im Bereich der Fjorde stark zerfurcht. Island ist relativ dünn besiedelt: Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei bis vier Häuser. Die Gewässer um Island sind besonders fischreich, da der warme Irmingerstrom (Golfstrom) und der kalte Ostgrönlandstrom vor der Küste aufeinandertreffen. Zudem ist das Wasser kaum mit Giftstoffen belastet. Pflanzen wachsen bis zu einer Tiefe von 40 m, und in den Gewässern um Island leben rund 270 Fischarten. Aktuellen Bestandszählungen zufolge gibt es in den Gewässern um Island etwa 50.000 Zwergwale und 17.000 Finnwale. Die Gesamtzahl der Wale wird auf rund 230.000 geschätzt.

Islands Tierwelt ist nicht sehr artenreich. Vor der Besiedlung durch den Menschen gab es hier nur Vögel, Fische, Insekten, Robben, Polarfüchse und manchmal Eisbären, die zufällig mit einer Eisscholle von Grönland hierher trieben. Mit den Menschen kamen die Haustiere, insbesondere Schafe und Pferde, aber auch Mäuse und Ratten wurden auf Schiffen eingeschleppt. 1771 brachte man 13 Rentiere aus Norwegen ins Land, man hoffte auf Vermehrung, um sie zu bejagen und aus ihrer Haltung anderweitig Nutzen zu ziehen. Heute leben etwa 3000 Tiere dieser Art wild im östlichen Hochland der Insel; sie haben nie die erhoffte wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Island ist die Heimat des Islandpferdes. Als eine von nur wenigen Pferderassen beherrscht es den Tölt, eine trittsichere, langsame bis schnelle Gangart ohne Sprungphase, bei der das Pferd also immer ein Bein am Boden hat, die deshalb für den Reiter sehr bequem ist und seinen Rücken schont. Eine fünfte Gangart ist der Passgang, auch Pass beziehungsweise Rennpass genannt. Islandpferde dürfen wie alle lebenden Nutztiere zwar aus-, aber nicht wieder eingeführt werden. Dies soll verhindern, dass Krankheiten eingeschleppt werden, vor allem jedoch, dass nicht reinrassige Islandpferde (etwa die Föten tragender Stuten) fremdes Erbgut mitbringen und so die Ursprünglichkeit der Rasse gefährden.

Klima

Aufgrund des warmen Golfstroms ist das Klima in Island milder als in anderen Regionen dieser Breitengrade. Die Winter sind vergleichsweise mild und die Sommer eher kühl. In den letzten Jahrzehnten macht sich die Globale Erwärmung durch einen leichten Anstieg der Durchschnittstemperaturen bemerkbar, was am Rückzug einzelner Gletscherzungen bis hin zum völligen Abschmelzen kleinerer Gletscher (zum Beispiel der heute verschwundene Ok-Gletscher) drastisch beobachtbar ist. Am wärmsten ist es in Island in der Zeit von Mitte Juni bis Ende August/Mitte September. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 0 und 3 °C im Winter und zwischen 12 und 15 °C im Sommer, wobei es im Landesinneren teils deutlich kühler sein kann. Aber auch wesentlich höhere Temperaturen treten im Sommer (über 20 °C bis Mitte/Ende September) in einigen privilegierten Lagen auf. Vor allem wegen des Golfstroms fällt im Süden der Insel vergleichsweise selten Schnee. Ein Urlaub in Island erfordert wetter- und wasserfeste Kleidung. Es ist   daher ratsam einen guten Pullover mitzunehmen und wenn Sie wandern möchten, müssen Sie unbedingt gute Wanderschuhe mitnehmen, da die isländische Lava manchmal rau sein kann. Durch die grandiose Mitternachtssonne wird einiges an schlechtem Wetter kompensiert! An sonnigen Tagen, gibt es nirgendwo so einen blauen Himmel wie in Island.

Vulkane

In Island findet man verschiedene Vulkanarten. Island liegt geologisch auf zwei sich bewegenden Platten, aufgrund dieser Plattenbewegung sind Spaltenvulkane der häufigste Vulkantyp der Insel. In Island findet man noch viele vulkanisch aktive Zonen, die bis zu 100 km lang und 10 km breit sind. Entlang dieser Zonen dringt Magma ständig zwischen den sich auseinander bewegenden Platten und erstarrt dann zu einem Krustenteil. In Island herrschen vor allem Basalte vor.
 
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